Die Geschichte
August 2022
Die verbleibenden Schwestern beschlossen aus Altersgründen die Leitung und das Schulwesen abzugeben. Das Schulwesen soll die Erzdiözese von Salzburg weiterleiten, und die andere Hälfte sollten die Augustiner Chorherren in Stift Reichersberg OÖ erhalten. Also eine großzügige Schenkung von ein paar Millionen Euro.
Für solche Verträge die auch im Grundbuchamt verankert werden, ist von Rom ein apostolischer Kommissär ernannt worden und das wurde Herr Dr. Gottfried Laireiter. Er war also derjenige der bei diesem Übergabevertrag die Interessen der Schwestern vertreten hat.
Der Vertrag wurde im August 2022 unterzeichnet. Im Vertrag wurde auch festgelegt, dass die Wohnung von Sr. Bernadette die sie von Ihrer Mutter geerbt hat und das Ferienhäuschen in Mattighofen ebenso Bestand der Übergabe sind. Diese beiden Objekte waren ebenso im Kollektiv der Schwestern angefügt. Im Glauben, dass alles seine Richtigkeit hat wurde der Vertrag ausgefertigt und von drei Parteien unterzeichnet.
Im Vertrag ist verankert, dass die Schwestern ihren Lebensabend in Goldenstein verbringen dürfen – aufgeführt mit Klausur – grünes Zimmer – privater Klostergarten usw.
Aber dann kam alles irgendwie anders.
Übergabevertrag 2022
Im Vertrag der auch im Grundbuch eingetragen wurde, steht auf Seite 4 und 5 unter Punkt III genau beschrieben, dass die Schwestern im Schloss bleiben dürfen, welche Räumlichkeiten zur Verfügung stehen für den persönlichen Bereich, und dass sie für Altersvorsorge selbst finanzielle Vorkehrungen getroffen haben.
Kurzform
2023
Die drei Schwestern wurden ohne mündliche Absprache gegen ihren Willen in die Seniorenresidenz nach Kahlsperg gebracht. Sr. Bernadette wird im Nachthemd vom Krankenhaus nicht nach Hause gebracht, sondern in der Seniorenresidenz Kahlsperg/Oberalm abgeliefert. Im Nachthemd beim Haupteingang - sie hat sich sehr geschämt. Sr. Regina ist genau das Gleiche widerfahren, auch sie wurde von den Barmherzigen Brüdern direkt nach Kahlsperg gebracht, mit der Aussage, dass sie nach Weihnachten wieder nach Hause darf. Sr. Rita wird in den ersten Januartagen in Deutschland abgeholt und um 22.00 Uhr nachts an Goldenstein vorbeigefahren. Herr Kevin Poms erklärte der Sr. Rita, dass sie zuerst nach Kahlsperg kommt und dann dürfen Sie nächste Woche alle wieder nach Hause. Die Mutter von Herrn Poms war auch auf der Fahrt dabei.
2024
Den Schwestern werden die Autos verkauft, somit ist ihre Mobilität eingeschränkt. Bei einem Besuch bei der Bank erfahren sie, dass sie über ihre Konten keine Vollmacht mehr haben. Für die Abmeldung der Autos haben sie Sr. Rita gesagt, dass sie nicht nur die Zulassung und den Typenschein brauchen, sondern auch ihren Führerschein. Dann wurde der Führerschein bei der BH abgegeben wohl mit dem Vermerk - nicht mehr fahrtüchtig - und erhielt ihn nie wieder zurück. Nach der Frage von dem Erlös der beiden Autos erhielten die Schwestern die Antwort, "Die Autos waren schon so alt, die hatten keinen Wert mehr". Also ein Auto war sieben Jahre alt, man würde doch so ein Auto nicht auf den Schrottplatz bringen. Ausserdem besitzen sie keine persönlichen Dokumente oder Unterlagen mehr.
Prälat Grasl verspricht den Schwestern mehrmals die persönlichen Habseligkeiten, die in der Klausur vom Schloss sind, auszuhändigen. Dieses Versprechen wurde bis heute nie eingelöst. Den Schwestern fehlt es an Ordenstrachten, Kleidungsstücken usw.
Auf der Spänglerbank in Salzburg möchte Sr. Bernadette€ 150.00 abheben um Stoff zu kaufen. Sie ist jetzt 87 Jahre alt und möchte sich eine Ordenstracht nähen. Ihre Kleidungsstücke sind ja alle noch immer in Goldenstein. Die Dame auf der Bank erklärt ihr, dass sie keine Vollmacht mehr auf die Konten hat und sie sich an den Prälat Grasl wenden muss. Es reicht - wir beauftragen einen Anwalt.
Der Anwalt Dr. Reinhard Bruzek von Elsbethen arbeitet jetzt ehrenamtlich für die Augustiner Chorfrauen. Falls es zu einem Gerichtsverfahren kommt, dann müssen Gebühren bezahlt werden und die Schwestern brauchen daher finanzielle Hilfe. Sie sind derzeit durch die widrigen Umstände leider mittellos. Es gibt immer wieder Spenden von Altschülerinnen, um mal frisches Obst oder Dinge man braucht wie Unterwäsche ect. einzukaufen. Das Taschengeld in der Höhe von € 250.00 ist für Sr. Regina und Sr. Bernadette. Sr. Rita erhält nichts vom Prälat Grasl, da sie ja keine Rente bezieht.
Sr. Bernadette stellt fest, dass sie auf Pflegestufe 4 gesetzt ist. Sie ist völlig schockiert und weiss nicht, warum sie ohne ärztliche Abklärung auf Pflegestufe 4 eingestuft worden ist und es gibt anscheinend auch keinen ärztlichen Bericht.
Ende November/Anfang Dezember verlangt Prälat Grasl von den Schwestern, dass sie das Mandat beim Anwalt niederlegen. Sr. Bernadette musste sich zwei Stunden verstecken, weil er sie mit Exkommunizierung bedroht. Für weitere Details, kann man alles mit den Worten von Sr. Bernadette in ausführlicher Form nachlesen.
2025
Sr. Regina klagt über Schmerzen im Bein und Sr. Bernadette bittet mehrmals darum, dass die Ärztin vorbeischaut, aber es ließ sich niemand blicken. Wir haben dann im Jänner die Rettung organisiert, um Sr. Regina zu den Barmherzigen Brüdern zur Untersuchung zu bringen. Dort wurde festgestellt, dass sie einen schweren Lungeninfekt, eine Unterleibsentzündung und eine Thrombose im Bein hat. Die behandelnde Ärztin meinte, dass Sr. Regina in zwei Tagen gestorben wäre.
Der Anwalt Dr. Reinhard Bruzek stellt eine Anfrage an die Banken um Auskunft des verschwundenen Geldes zu erhalten. Die Hypobank weigert sich und die Spänglerbank teilt sogar mit, dass Sr. Bernadette nie ein Konto hatte bei dieser Bank. Das ist nicht möglich, da wir ja mit ihrer Bankomatkarte bei der Bank waren.
Es werden nun alle Fakten gesammelt und der Anwalt bittet die Erzdiözese noch um eine Stellungnahme, bevor er sich ans Gericht wendet. Erst nach zweimaliger Aufforderung bestätigt der Erzbischof Dr. Lackner den Erhalt der Anfrage, aber es gibt keine Stellungnahme.
Der Anwalt wendet sich am 24. März 2025 an das Gericht wegen strafbarer Handlungen und die Sachverhaltsdarstellung ist 9 1/2 Seiten lang. Am 12. Mai 2025 wurde vom Richter Mag. Lukas Trexler das Verfahren eingestellt.
Die Schwestern erhalten im Juni 2025 die Ehrenbürgerschaft von Elsbethen, das wäre eigentlich ein schöner Anlass, jedoch lässt Prälat Grasl nicht zu, dass die Feier in Elsbethen stattfindet.
Auch die Kripo Salzburg ermittelt in diesem Fall jetzt, aber auch hier kam eine Anweisung von oben ohne Begründung, dass die zuständigen Beamten das Ermittlungsverfahren einstellen müssen. Es entsteht der Verdacht von Sozialbetrug und die Schwestern sind völlig am Boden zerstört. Sie hatten doch gespart für Ihre Altersvorsorge, um finanziell im Alter damit gut auszukommen.
Nun erscheint die Presse in Form der Dunkelkammer aus Wien die schon viele Ungereimtheiten aufgedeckt hat. Frau Edith Meinhart spricht mit den Schwestern persönlich und nimmt die Gespräche auf die dann im Podcast erscheinen. Daraus resultiert, dass Herr Nikolaus Klinger von der Kronen Zeitung ebenfalls eine Berichterstattung für die Schwestern in der Zeitung veröffentlicht.
Warum fällt es manchen Menschen so schwer zu kommunizieren. War es nicht möglich, mit den Schwestern vorher zu reden über eine Übersiedelung in eine Seniorenresidenz? Schade, weil wenn man redet erhält man manchmal überraschende Ergebnisse.
WICHTIGER PUNKT - es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.
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23. Dezember 2023
Schw. M. Regina schlief ab dem 22.12.2023 in der Nacht im Josefshaus – Personalhaus in einem Zimmer der Philippinen. Tagsüber hielt sie sich in der Klausur auf, bekam das Essen auch von den Philippinen ins Refektorium gereicht. Schw. M. Regina befand sich durch einen Dringlichkeit Fall im Krankenhaus. Propst Markus hatte sie besucht und nach ihrer Entlassung wurde sie zu ihrer Überraschung nach Kahlsperg gebracht. Sie konnte sich nur in Eile einige wichtigsten „Bedürfnisse“, die ihr in die Hände fielen, in Gegenwart des Roten Kreuzes einpacken.
Sr. Rita befand sich vom 22.12. – 2.1. in Reichersberg da man sie nicht allein in Goldenstein zurückließ. So wurden wir zur Weihnacht auseinandergerissen. Vom 2.1. bis zum 05.01.2024 zu unserem Ordens-Föderationskapitel der Augustiner Chorfrauen vom Herrn Poms Kevin nach Paderborn gefahren. Nach Ablauf des FK brachte man Schw. M. Rita bis zum 12.1.2024 in unser weiteres Kloster nach Essen (D). Auf meine Anfrage an Schw. M. Beate in Essen, wann Schw. M. Rita nach Goldenstein käme, bekam ich keine, bis undeutlich ausgedehnten Worte als Antwort: „das wüsste man nicht“. Nach der dritten undefinierbaren Aussage meiner Anfrage, legte ich auf. Schw. M. Rita, kam noch am 12. 1.2024 um 23:30 Uhr nach Österreich zurück - an Goldenstein vorbei. Herr Kevin Poms antwortete „Ach Schw. M. Rita ich bin zu müde, wir können nicht nach Goldenstein abzweigen und Hunger habe ich auch. Allerdings hatte Herr Poms Kevin (wurde von Prälat Grasl den Schwestern zur Seite gestellt um Ihre Bedürfnisse zu decken) seine Mutter als 2. Chauffeurin mit.
Schw. M. Rita wurde ohne ihr Wissen nach Kahlsperg, 5411 Oberalm Kahlspergststr. 24 dann im Zimmer 120 von Schw. M. Bernadette abgesetzt. Nie werde ich das überaus traurige, betroffene Gesicht von Schw. M. Rita vergessen. Die Oberin M. Beate hat in Essen Schw. M. Rita keine Information über ihre wahre Zukunft gegeben, obwohl sie die Föderationspräsidentin unserer 5 Klöster mit stabilitas Lotzes? ist. Alles dies geschah durch die Veranlassung von Probst Markus Grasl, Reichersberg. Es wurde ausserdem in den SN publiziert, obwohl wir nichts davon wussten.
Ich musste anfangs Dezember ins Krankenhaus wegen eines offenen Fußes. Sr. Rita ist an Weihnachten nach Reichersberg und anschließend auf ein Forum nach Deutschland gefahren. Sr. Regina wurde unter dem Vorwand, dass sie nicht alleine bleiben könnte nach Kahlsperg gebracht, bis die beiden anderen Schwestern wieder nach Hause kommen. Ich wurde dann an Weihnachten auch nach Kahlsperg gebracht mit dem Vorwand, bis mein Fuss wieder verheilt ist.
Juli 2024
Ich besuche die Schwestern in Kahlsperg und dann wurde es bis jetzt fast eine unendliche Geschichte.
Sr. Bernadette teilt mir mit, dass Herr Kevin Poms Ihre zwei Autos verkauft hat. Als Sr. Bernadette nach dem Erlös fragte, wurde ihr geantwortet – die Autos waren schon so alt, dass es dafür kein Geld mehr gab. Ausserdem hat er Sr. Rita unter dem Vorwand, dass bei der Abmeldung der Autos ihren Führerschein bräuchte, den Führerschein abgenommen und nicht mehr zurückgegeben. Die Schwestern stehen ohne Ausweis und ohne Dokumente da. Weiteres berichten mir die Schwestern, dass Herr Prälat Grasl schon sechsmal versprochen hätte, vorbeizukommen und sie abzuholen, damit sie ihre privaten Habseligkeiten in Goldenstein abholen können. Er ist aber nie erschienen – bis heute nicht –und es fehlt an Unterwäsche, Ordenskleidung usw. Ein Jahr mit leeren Versprechungen.
Ein paar Tage später, sehe ich, dass Sr. Bernadette in ihrer Zimmer die Nähmaschine aufgestellt hat. „Was machst du mit der Nähmaschine“. Sie hat die kaputte Ordenstracht von Sr. Rita geflickt. Die Tracht war nicht eingerissen sondern wegen dem Alter des Stoffes so fasrig, und sie versuchte diese zu flicken. Eine Frau mit 87 Jahren sollte wohl mal ihren Ruhestand geniessen können. Dann habe ich auch erfahren, dass sie in all den sieben Monaten in Kahlsperg nur zweimal Taschengeld erhalten haben. Sie konnten sich absolut nichts kaufen oder leisten. Eine meine ehemaligen Mitschülerinnen ist mir dann zu Billa gefahren und haben mal Obst, Kekse, und Kleinigkeiten zum Essen gekauft.
August 2024
Dann wollte Sr. Bernadette Stoff kaufen. Ich bin mit ihr zu Wenatex gefahren und wollte mit ihr den Stoff kaufen. Sie ist mir dann nicht ausgestiegen, weil sie sich schämte. Sie meinte sie haben ja Geld auf der Bank.
Sie hätten auf ihrem Altersvorsorgekonto bei der Hypobank noch den Restbetrag von € 400 000.00, sie haben ja € 800 000.00 für den Bau der Turnhalle gespendet und bei der Spänglerbank ein Rentenkonto im Kollektiv (Stand 2022 in der Höhe von € 95 000.00). Sr. Bernadette hat ein eigens Rentenkonto mit Bankomatkarte. Liebe Sr. Bernadette wie lautet dein PIN für das Konto – was ist ein PIN? Okay dann fahren wir jetzt auf die Bank und heben von deinem Konto € 150.-- für den Kauf von Stoff ab.
Bei der Bank angekommen wurde Sr. Bernadette mitgeteilt, dass sie keine Vollmacht mehr auf ihr eigenes Konto hat und sie sich an den Prälat Grasl wenden muss. Sr. Bernadette und ich waren sprachlos und ich habe sie nach Kahlsperg zurückgebracht. Ich habe anschliessend den Anwalt Dr. Reinhard Bruzek in Elsbethen aufgesucht und mit ihm darüber gesprochen. Er kennt die Schwestern und war ausserdem mal Kirchenrat. Er war völlig entsetzt über meinen Bericht, weil ja in der SN immer andere Berichte veröffentlicht wurden und versprach mir sich der Sache anzunehmen. Nach Ansicht der Grundbuchsauszüge hat er viele Ungereimtheiten festgestellt.
Oktober 2024
Dr. Reinhard Bruzek hat sich mittlerweile an die Banken gewendet mit der Aufforderung, seit wann Vollmachten für die Konten bestehen und wo die Dokumente sind, worauf ersichtlich ist, dass die Schwestern das unterzeichnet haben. Die Banken winden sich mit allen Ausreden.
Herr Dr. Reinhard Bruzek ermittelt weiter. Wendet sich mit Schriftstücken und Aufforderungen an den Erzbischof und an den Prälat Grasl. Leider erfolglos, da die Parteien nicht auf Fragen antworten.
November 2024
Herr Dr. Reinhard Bruzek erhält Schriftstücke von den Banken in denen folgendes geschrieben steht.
Hypobank
Die Hypobank teilt mit, dass der Anwalt keine Auskunft erhalten wird, da die Schwestern keine Vollmacht mehr über ihre Konten haben.
Spänglerbank
Die Spänglerbank teilt Herr Dr. Reinhard Bruzek mit, dass Sr. Bernadette nie ein Konto bei der Spänglerbank hatte. Was für eine Ironie, da sie ja eine eigene Bankomatkarte besitzt. Der Anwalt fordert nun die Bank schriftlich auf den gesetzlichen Vertreter preiszugeben.
Das Konto der Augustiner Chorfrauen konnte auch noch nicht weiter behandelt werden.
Da dem Wunsch der Chorfrauen, nach Schloss Goldenstein zurückkehren zu können, so, wie ihnen dies auch in Absatz (3) des Übergabevertrages vom 24.03.2022 in Aussicht gestellt
(mit Bestimmtheit und Sicherheit, als katholische Institution uns drei Schwestern versprochen wurde! ! !
Wir hatten keine Ahnung, dass wir auch solche Versprechen hinterfragen mussten und sollten! ! !)
worden war, nicht Rechnung getragen worden ist, haben sie den Klagevertretern am 02.12.2024 Vollmacht erteilt. Eine Kopie der Vollmacht dürfte unter noch aufklärungsbedürftigen Umständen in die Hände des Probstes Grasl gelangt sein, der dann in zwei Auftritten am Freitag, den 29.11.2024 und von Donnerstag, den 05.12.2024 in Kahlsperg erschien, um die drei Chorfrauen ultimativ aufzufordern, die erteilte Vollmacht aufzukündigen (richtig: die Vollmacht zu widerrufen).
Donnerstag, 28.11.2024
Herr Prälat Grasl dürfte Ihre Post, Herr Dr. Bruzek erhalten haben. Um 10 Uhr hat der Herr Prälat Grasl mich derart wütend angerufen, dass er von einem Rechtsanwalt einen Brief erhalten hat, ist ungeheuerlich von mir… Er setzt sich sofort in das Auto und kommt. Christina Wirtenberger habe ich sofort verständigt und sagte ihr, der Prälat hat mindestens 2 Stunden Autofahrt. Dennoch hat Frau Wirtenberger Herrn Andreas Varga und später Herrn Günther Berberich zur Unterstützung ins Boot geholt. Wir warteten vergebens, bis 15:50 Uhr schon zum 8. Mal wurden wir terminlich versetzt. Um 16:00 begann die Hl. Messe. Schw. M. Rita und ich gingen in die Kapelle und Herr Varga und Herr Berberich nach Hause.
Freitag 29.11.2024
Wir drei Schwestern waren zusammen bei Schw. M. Regina im Zimmer zum Rosenkranz Gebet, 2. Gesätz. Ca. 18:45 wird die Tür aufgetan und der Prälat Grasl steht im Zimmer, übergibt mir das Geschenk aus Medjugorje „Abendmahlsaal“ ein Relief zurück: „Von dir brauche ich kein Geschenk! Mit dir spreche ich nicht mehr“ und schmeißt mich hinaus, ich habe das Zimmer sofort zu verlassen. (geschockt, gehorsam ohne eine Frage zu stellen). So ging ich in die Kapelle und informierte Frau Wirtenberger. Sie riet mir sofort in mein Zimmer zu gehen und mich einzusperren. Sollte er kommen, die Türe nicht öffnen, sonst nimmt er mir noch den Laptop. Diesen habe ich zuvor 2 Zimmer bei einem Freund versteckt, der schon 40 Jahre im Rollstuhl sitzt und dem ich meine Frühstücksbanane am Abend schenke. Er hat mir sofort eine Stelle gezeigt in welches Kasterl ich den Laptop verstecken darf.
Kaum zurück im Zimmer, ein kräftiges Klopfen an meiner Zimmertüre. Wie Christina gesagt hat, rührte ich mich nicht, habe ich schnell auch das Licht ausgeschaltet, denn von außen sieht man nicht, ob im Zimmer Licht brennt oder nicht. Heute habe ich den Laptop vom Roland geholt und bat diesen Herrn, ihn in einer Woche wieder bei ihm verstecken zu dürfen, denn meine Mitschwestern sagten, in einer Woche käme der Prälat zu mir. Eigenartig: „mit mir spricht er ja nicht mehr“!
Montag den 2.12.2024
Ca. 11:15 Uhr kommt Herr Matthias Gassner, eingetreten in Reichersberg, Augustiner Chorherr - mit einfachen Gelübden für drei Jahre seit 22.11.2024 - in mein Zimmer 120 und fand Schw. M. Rita bei mir. Er hielt mir ein Buch hin, ob ich dieses kenne? Nein. Es war von Rom das kirchliche Gesetzbuch, der Titel fällt mit auch nicht mehr ein, ca. 3 cm dick. der Titel in Gold auf hellbraunem Leineneinband,
Kanonisches Kirchenrecht?
Außerdem übergab er mir danach eine Flasche „LORBEER – Trunk“ selbst mit Bioblättern hergestellt, als Geschenk von unseren italienischen Nachbarn in Uttendorf, bei Mattighofen. Sie haben das Haus nach unserem Ferienhäuschen, neben der Mattig. Auch dieses Häuschen ist von uns erworben, durch unser erspartes Geld, noch unter Schw. M. Theresia Fleischmann. 1962 oder 1963 von unserer Prokuratorin. Also hat er vermutlich die Schlüssel gefunden und war bereits dort. Als wir am 8.11.2024 vorbeifuhren, waren alle Jalousien geschlossen, nur hatten wir keine Schlüssel, um unsere Sachen herauszuholen.
Ich durfte mit den Maltesern, Herr Johannes Wächter, der es in der Zeitung gelesen hatte und mich abholte, zum Fest des 100. Geburtstages von Herrn Roman Foissner nach Reichersberg, trotz meines Einwandes, dass ich in Reichersberg Verbot habe. „In einer Kirche gibt es kein Verbot“, war seine Begründung und hat mich mit einem behinderten Herrn abgeholt! ! ! Danach wurde ich mit einem ewigen Betretungsverbot von Reichersberg belegt.
Ich sagte Herrn Matthias, dass ich auch dem Prälat am 8. 11. 2024 mitteilte:
„Die Wahrheit darf man immer sagen“ und darauf ist der Herr Prälat Markus zusammengezuckt!
(plappert nach was er vom Propst hört)
Anschließend habe ich Schw. M. Rita bei Schw. M. Regina gesucht, nichts. So bin ich zum Ausgang gegangen und sah beide, M. Rita und Herrn Matthias aus der Ferne beisammenstehen. Herr Matthias hat sich dann schnell von Schw. M. Rita verabschiedet, als er mich gesichtet hat.
Herr Kevin Poms, vom Prälaten Markus Grasl angestellt, kam am Abend in Schw. M. Reginas Zimmer 228. Wir drei Schwestern waren anwesend. Herr Poms wurde vom Prälaten seines Amtes enthoben, wie er uns beim Abschied mitteilte.
So konnte ich mit ihm sprechen und ihm auch meine Einstellung ihm gegenüber mitteilen, sodass wir uns friedlich gegenseitig verabschiedeten. Bei einer Sache - privat - hat er den Kopf eingesteckt. Vielleicht weiß er vermutlich zu viel und wurde deshalb seines Amtes enthoben? Schw. M. Rita darf er nicht mehr irgendwo hinfahren.
Das Geld für unsere Autos haben wir bis heute nicht erhalten mit den Worten von Herr Kevin Poms «Die hatten keinen Wert mehr». Ausserdem hat er Schw. M. Rita den Führerschein abgeluchst mit dem Vorwand, dass er für die Abmeldung der Autos ihren Führschein benötige.
Wir haben oder besser gesagt wir hatten drei Konten und zwei verschiedenen Banken – alles zusammen gerechnet in der Höhe von € 600.000,00. Warum erhält Schw. M. Rita kein Taschengeld? Auf die Nachfrage bei der Heimleiterin Frau Kerstin Teutz wie den die drei Seniorenplätze bezahlt werden, bekam ich zur Antwort, dass es vom Ersparten weggeht und der Rest von der Bezirkshauptmannschaft bezahlt wird. Also was jetzt? Ist doch alles widersprüchlich was unsere Belange in der Seniorenresidenz betreffen. Sind wir nun Sozialhilfeempfänger oder wird es aus unserem Ersparten bezahlt. Wenn wir absolut ausreichend Altersvorsorge haben, warum erhält Sr. Rita kein Taschengeld? Kann man ja vom einem unserer Konten nehmen. Außerdem wurde der Übergabevertrag bis heute nicht eingehalten.
Schlusswort
Den Schwestern wurde alles genommen, und es geht hier nicht um Besitztum, sondern um den Respekt und die menschliche Würde.
In Goldenstein sind nur mehr berechtigte Personen erwünscht. Das Schild Schloss Goldenstein wurde entfernt und es wurde dort ein Schild mit EIGENTUM REICHERSBERG angebracht. Unberechtigter Zutritt wird polizeilich geahndet.
Na danke - Wohin sollten wir Altzöglinge noch hingehen, wenn sie uns die Schwestern so explizit entfernt haben. Keine Treffen mehr am 8. Dezember wie bisher, wo man sich treffen und austauschen konnte.
Es wird versucht Licht in dieses Dunkel zu bringen und stehen den Schwestern zur Seite.
Jeder der Altzöglinge- und schülerinnen hat einen anderen Bezug zu Goldenstein, aber eigentlich sollte ein jeder Mensch der ein Leben lang gearbeitet hat, in den Genuss kommen, seinen Ruhestand zu genießen. Haben sie doch jahrzehntelang viele Kinder betreut.
PS: Sr. Bernadette hat alle Telefonnummern verloren. Falls jemand mit ihr Kontakt aufnehmen möchte, sende ich euch gerne die Handynummer.
